Morbus Bechterew und Spondylitis Ankylosans und rheumatoide Arthritis sowie Rheuma und Rücken. TNF-Alpha Therapie, NSAR, Cox 2, Diagnose und Radium

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(Spondylitis ankylosans) 
für Patienten und Ärzte



 
 
 
 
 
 


 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


 

 
 

 
 

 
 

 
 


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Update 24.08.2007

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Basistherapie des Morbus Bechterew

Ob langwirksame Antirheumatika (LWAR (engl.: DMARDS = Disease Modifying Antirheumatic Drugs), früher als "Basismedikamente" bezeichnet) den Verlauf der Wirbelsäulenbeteiligung beeinflussen, ist nicht geklärt. Placebo-kontrollierte Studien sind zu dieser Fragestellung nur für Sulfasalazin vorhanden und zeigen keinen eindeutig positiven Effekt. In der Praxis kann Sulfasalazin nur als individueller Versuch für Patienten mit therapie-refraktärer Wirbelsäulenbeteiligung vor allem in frühen Krankheitsstadien empfohlen werden. Die Wirksamkeit der Behandlung sollte nach 4 Monaten beurteilt werden.

Radiumchlorid ist seit Oktober 2000 für die Behandlung des Morbus Bechterew unter dem Namen 224SpondylAT® neu zugelassen. Das bedeutet de facto, dass Radiumchlorid damit im Moment das einzige zugelassene Basistherapeutikum für den Morbus Bechterew ist.

Langfristig krankheitsmodifizierende Medikamente: Eine "Basistherapie" mit langfristig krankheitsmodifizierenden Medikamenten (Chloroquin, Goldsalze, Methotrexat, Sulfasalazin usw.), wie sie bei der chronischen Polyarthritis angewandt wird, ist beim Morbus Bechterew allenfalls angezeigt, wenn die Krankheit von starken polyarthritis-ähnlichen Gelenkentzündungen begleitet ist. Eine Basistherapie mit dem Wirkstoff Sulfasalazin wird neuerdings auch beim Morbus Bechterew ohne periphere (außerhalb der Wirbelsäule liegende) Gelenkbeteiligung durchgeführt und als hilfreich empfunden. Eine solche Therapie sollte aber nur beginnen, wer gewillt ist, sie über mindestens 2 Jahre konsequent (d. h. unter Einhaltung der vorgesehenen Dosis und der notwendigen regelmäßigen Blutuntersuchungen) beizubehalten.

siehe Methotrexat

siehe Sulfasalazin