Morbus Bechterew und Spondylitis Ankylosans und rheumatoide Arthritis sowie Rheuma und Rücken. TNF-Alpha Therapie, NSAR, Cox 2, Diagnose und Radium

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Austausch und Information zu  Morbus Bechterew
(Spondylitis ankylosans) 
für Patienten und Ärzte



 
 
 
 
 
 


 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


 

 
 

 
 

 
 

 
 


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Update 24.08.2007

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Begleiterkrankungen von Morbus Bechterew 

Bei rund einem Drittel der Erkrankten greift die Krankheit auch auf Hüfte und Schultern, Knie und Fußknöchel über. Ca. 20 % der Patienten leiden auch unter oft mehrmals auftretender Entzündung der Regenbogenhaut (Iritis) des Auges. Seltener ist eine Organbeteiligung von Herz, Lunge, Niere und Leber festzustellen. Entzündliche Darmerkrankungen oder eine Schuppenflechte der Haut (siehe oben) können zusätzlich den Krankheitsverlauf erschweren.

Mildere HLA-B27-assoziierte Spondylarthropathien

Sehr häufig bleibt es bei einer, unter Umständen milden Sakroiliitis, ohne dass dabei die restliche Wirbelsäule oder periphere Gelenke betroffen werden. Diese häufiger bei Frauen anzutreffende Verlaufsform wird heutzutage nicht mehr als M. Bechterew, sondern etwas allgemeiner, meist als Spondylarthropathie, was ein Oberbegriff für die entzündlichen Wirbelsäulenerkrankungen darstellt, bezeichnet.

Spondyloarthritis bei entzündlicher Darmerkrankung

Bei einer Spondyloarthritis in Kombination mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa ist der Entzündungsgrad des Darms mit der Aktivität der peripheren Gelenkerkrankung verknüpft. Entsprechend sollte bei der Behandlung die Unterdrückung der entzündlichen Darmbeschwerden im Vordergrund stehen. Zur langfristigen Therapie von Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa sollte Sulfasalazin zwei- bis dreimal 1000 mg/Tag statt 5-Aminosalizylsäure verwendet werden, da Sulfasalazin die Gelenkbeschwerden mitbeeinflusst, 5-Aminosalizylsäure dagegen nicht.