Abgeschickt von Rolf am 08 April, 2008 um 20:04:07
Antwort auf: Re: Bechterew trotz HLA B 27 -negativ??????????? von Uli am 06 April, 2008 um 22:48:46:
: Hallo Mona,
: Die neusten Erkenntnisse über die Ursachen von MB gehen in diese Richtung:
: bisher ist man ja immer davon ausgegangen, dass MB entsteht, wenn der Körper mit Hilfe von HLA-B27 z.B. Bakterienbruchstücke dem Immunsystem präsentiert und dieses dann auch ähnlich aussehende körpereigene Proteine als fremd erkennt und bekämpft.
Das ist nichts anderes, als an den Boesen Geist zu glauben, der dieses verursacht.
Es gibt absolut keinen Beweis, fuer " Autoimmunerkrankungen".
Das sind alles nur Vermutungen und der Arzt unterscheidet sich daher bei so einer Diagnose nicht vom afrikanischen Medizinmann, der die Ursache im boesen Geist sieht.
: Mitlerweile gibt es Forschergruppen, die andere (zusätzliche?) Mechanismen vermuten:
: - mit den neuesten Methoden wurde festgestellt, dass fast immer zuerst Sehnenansatzentzündungen (Enthesitis) da sind - und zwar häufig auch unbemerkt und an ganz vielen Stellen im Körper, ausgelöst nur durch mechanische Belastungen.
Das wird einfach so behauptet und der Patient glaubt es.
Es laeuft doch immer darauf hinaus, dass der Arzt Dir einredet, dass ihr zusammen gegen den Koerper kaempfen muesst, nach dem Motte:
Der Koerper ist bloede, weil er sich selber angreift und wir sind ja die Cleveren, die das aufhalten muessen.
. Unter diesen Sehnenansätzen sammeln sich Immunzellen im angrenzenden Knochen (= Entzündung), Werden diese Ansammlungen zu groß, bildet sich Knorpel neu (als Abwehrreaktion) - und da Sehnenansätze oft in Gelenknähe sind (z.B. an den kleinen Wirbelgelenken), wird dadurch auch ein Gelenkspalt dicht, der später verknöchern kann.
Fuer mich sind solche Stories nur Maerchen ,um die Autoimmuntheorie mit aller Gewalt aufrecht zu erhalten.
Ohne Autoimmuntheorie muessten die Aerzte sich ja eingestehen, adss sie keine Ahnung haben.
Ausserdem wuerden die Patienten bei einer anderen Behandlung womoeglich gesunden.
Da machen wir doch lieber so weiter und ignorieren eventuelle Erfolge bei Antibiosen.
Gruiss
Rolf