Morbus Bechterew und Spondylitis Ankylosans und rheumatoide Arthritis sowie Rheuma und Rücken. TNF-Alpha Therapie, NSAR, Cox 2, Diagnose und Radium

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(Spondylitis ankylosans) 
für Patienten und Ärzte



 
 
 
 
 
 


 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


 

 
 

 
 

 
 

 
 


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Update 24.08.2007

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Morbus Bechterew = Spondylitis ankylosans

Benannt nach dem Neurologen und Psychiater Prof. Wladimir von Bechterew (1857 - 1927)

Weitere Synonyme:

  • Ankylosierende Spondylitis
  • Spondylitis ankylopoetica
  • Ankylosierende Spondylarthritis
  • Idiopathische / primäre Spondylarthritis
  • Morbus Strümpell-Marie-Bechterew
  • Ankylosing spondylitis (engl.)

Aktuelle Diagnostik und Therapie des Morbus Bechterew

Der Morbus Bechterew, Synonym Spondylitis ankylosans (SPA) ist eine entzündliche Autoimmunerkrankung des Achsenskeletts, in ca. 20 % mit peripherer Gelenkbeteiligung.

Die Prävalenz (Häufigkeit der Fälle in der Bevölkerung) in unserer Region beträgt ca. 0,2 % bei einem Männeranteil von ca. 70 %. Die Ursache der SPA ist unklar, wahrscheinlich multifaktorieller Genese. Die hohe Assoziation der SPA von ca. 90 % mit dem genetischen Marker HLA-B27 ist bekannt, für die Diagnosefindung jedoch von untergeordneter Bedeutung. Von den ca. 8 % HLA-B27-Trägern in unserer Bevölkerung entwickeln nur 2 % eine SPA. Eckpfeiler der Diagnostik bleibt der radiologische Nachweis einer Entzündung der Sacroiliacalgelenke.

Die klinische Variabilität der Erkrankung ist breit, die Prognose besser als die der chronischen Polyarthritis. Den Therapieschwerpunkt bilden Krankengymnastik „lebenslänglich“, Schmerztherapie mit nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR), bei peripherer Gelenkbeteiligung oder sehr hoher entzündlicher Aktivität evtl. Sulfasalazin.

Seit kurzer Zeit besteht für Patienten, deren Schmerzen trotz herkömmlicher Therapie nicht beherrscht werden können, die Möglichkeit eine Behandlung mit Radiumchlorid [224Ra] durchzuführen.

Eine weitere neue Therapieoption, die erst Ende 2002 zugelassen wurde, ist die Behandlung mit sogenannten TNF-alpha-Hemmern.

Zum Verständnis der Erkrankung sind anatomische Gegebenheiten der Wirbelsäule dargestellt: