Morbus Bechterew und Spondylitis Ankylosans und rheumatoide Arthritis sowie Rheuma und Rücken. TNF-Alpha Therapie, NSAR, Cox 2, Diagnose und Radium

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(Spondylitis ankylosans) 
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Update 24.08.2007

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Röntgen bei Morbus Bechterew

Da der M. Bechterew fast immer im Iliosacralgelenk beginnt, können hier die ersten Veränderungen im Röntgenbild gefunden werden. Typisch ist das sogenannte bunte Bild mit dem Nebeneinander einer unscharfen Gelenkkontur, perlschnurartig angeordneter Knochendefekte (Erosionen) und gelenknaher Knochenverdichtungen (Sklerosierung). Im späteren Verlauf kommt es zu einer knöchernen Überbrückung des Gelenks (Ankylosierung). Diese Veränderungen des Iliosacralgelenks können auch bei den anderen, mit dem M. Bechterew verwandten Spondylarthropathien vorkommen.



Beidseitige Sakroiliitis mit gelenknaher Knochenverdichtung (Sklerosierung) und perlschnurartig angeordneten Knochendefekten (Erosionen)

Das Vollbild des M. Bechterew ist jedoch gekennzeichnet durch die Beteiligung der ganzen Wirbelsäule mit kastenartiger Verformung der Wirbelkörper (Kastenwirbel) und Bildung von knöchernen Spangen zwischen den Wirbelkörpern (Syndesmophyten). Im fortgeschrittenem Stadium nennt man dies Bambusstabwirbelsäule.

Nicht selten kommt es zusätzlich zu einer Entzündung der Wirbelkörper (Spondylitis) und der Bandscheiben (Spondylodiszitis)

Brustwirbelsäule von vorne und seitlich mit Syndesmophyten

Als empfindlichste Methode zum Nachweis einer Sakroiliitis gilt heute die Magnetresonanztomographie (MRT), da hier auch Weichteilveränderungen darstellbar sind. Im Röntgen ist dagegen erst etwas sichtbar, wenn sich knöcherne Veränderungen am Gelenk einstellen und dies ist meist erst nach mehreren Jahren einer Entzündung der Fall. Als weiteren Vorteil hat das MRT keine Strahlenbelastung zur Folge.

Hier zwei weitere Röntgenbeispiele: