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Fragen und Antworten zu TNF-alpha-Blockern bei Morbus Bechterew (FAQ's)Für welche Patienten mit Morbus Bechterew kommt eine Therapie mit TNF-alpha-Blockern in Frage? Etwa 0,2% der Bevölkerung rechnet man zu den von Morbus Bechterew betroffenen Personen. Von diesen rund 160.000 Menschen in Deutschalnd, die früher oder später diagnostiziert zu Morbus-Bechterew-Patienten werden, sind diejenigen, bei denen eine aufeinander folgende Therapie mit 2 verschiedenen NSAR nicht den gewünschten Erfolg gezeigt hat. Man rechnet, dass dies ca. 10-15% aller Patienten sind, also ca. 16-24.000 Patienten in Deutschalnd insgesamt. Dieses Kriterium wird auch von der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie zur Therapie mit TNF-alpha-Blockern bei entzündlichen rheumatischen Erkrankungen herangezogen (Leitlinien als PDF). Stehen die TNF-alpha-Blocker für eine Therapie von Morbus Bechterew zur Verfügung? Ja, der erste TNF-alpha-Blocker, der im Mai 2003 eine Zulassung für Morbus Bechterew (ankylosierende Spondylitis) erhalten hat, ist Remicade (Infliximab). Andere TNF-alpha-Blocker (Enbrel z.B.) werden voraussichtlich später in 2003 eine Zulassung erhalten. Für weitere TNF-alpha-Blocker (Adalimumab, Rituximab) gibt es noch keine Studien in der Behandlung des Morbus Bechterew. Da jedoch schon viele rheumatologisch versierte Ärzte TNF-alpha-Blocker wie Remicade bei anderen rheumatischen Erkrankungen einsetzen, kann man hier einmal nachfragen. Welche Ärzte kennen sich besonders mit einer Therapie mit TNF-alpha-Blockern aus? Prinzipiell kann jeder Arzt die Therapie durchführen. Besonders geeignet sind aber internistische Rheumatologen, internistisch-rheumatologische Abteilungen in Kliniken oder rheumatologisch qualifizierte Pädiater. Eine Datenbank mit Ärzten kann man unter www.rheumanet.org abrufen. Wie wirken TNF-alpha-Blocker wie Remicade? Remicade® (Infliximab) ist ein monoklonaler Antikörper, dessen konstante Region (Fc-Anteil) aus humanem IgG1 besteht, während die variable, antigenbindende Region (Fab-Anteil) murinen Ursprungs ist. Remicade® bindet mit hoher Spezifität (d. h. nur an TNFα) und Affinität (d. h. hoher Bindungsgrad) sowohl an freiem als auch an membrangebundenem TNFα. Remicade®
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