Morbus Bechterew und Spondylitis Ankylosans und rheumatoide Arthritis sowie Rheuma und Rücken. TNF-Alpha Therapie, NSAR, Cox 2, Diagnose und Radium

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(Spondylitis ankylosans) 
für Patienten und Ärzte



 
 
 
 
 
 


 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


 

 
 

 
 

 
 

 
 


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Update 24.08.2007

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Anamnese und klinische Untersuchung von Morbus Bechterew

Der entzündliche Rückenschmerz ist nur ein erster Anhalt für einen M. Bechterew. Zusätzliche Symptome, wie z.B. Iridozyklitiden, unterstützen den Verdacht.
Bei der klinischen Untersuchung ist vor allem der Nachweis einer Sakroiliitis wichtig. Dafür sollte der Arzt das sogenannte Menell`sche Zeichen testen, welches auf eine Sakroiliitis hinweist.

Menell`sches Zeichen: Durch Festhalten des Kreuzbeins mit der Handfläche und Überstreckung des Beines wird das Becken gegenüber dem Kreuzbein im Iliosacralgelenk bewegt . Das Zeichen ist positiv, wenn die Bewegung im Iliosacralgelenk schmerzhaft ist.

Frühzeichen: Sehr früh im Verlauf des Morbus Bechterew ist die Rotation (Drehung) der Wirbelsäule eingeschränkt. Folgende Untersuchungsmethode untersucht dieses Frühzeichen:

Der Untersucher sitzt hinter dem stehenden Patienten und fixiert mit beiden Händen das Becken des Patienten im Bereich der Hüfte.  Der Patient wird jetzt gebeten sich erst über die linke, dann über die rechte Schulter so weit, wie möglich nach hinten zu drehen. So, wie wenn er versuchen würde einen Gegenstand, der sich hinter ihm befindet anzusehen. Das Becken darf dabei nicht mitgedreht werden.

An Morbus Bechterew erkrankte Patienten können sich meist bereits in sehr frühen Krankheitsstadien deutlich weniger nach hinten drehen als gesunde Menschen. 

Eine Einsteifung der Wirbelsäule oder sogar die Verkrümmung nach vorne sind Spätzeichen und können auch bei anderen Wirbelsäulenerkrankungen vorkommen.